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Was ist der Bloomsday?

Der Bloomsday ist der 16. Juni.

Der Tag, an dem der Roman "Ulysses" von James Joyce im Jahr 1904 spielt. Der Tag, an dem

Leopold Bloom um 8:00 Uhr morgens aus dem Haus geht, durch Dublin zieht und am Ende des

Romans gegen Mitternacht nach Hause kommt, um dann seiner Frau Molly Bloom zu erzählen, was

er tagsüber erlebt hat. James Joyce betitelt seinen Roman "Ulysses", weil jedes der 18 Kapitel sich

an eine Episode der Odyssee von Homer anlehnt.

Fast jeder literarisch Interessierte kennt den Roman, kaum einer hat ihn gelesen, und wenn, nur

bruchstückhaft. Um so erstaunlicher ist seine Wirkung.

In Dublin und ganz Irland wird der Bloomsday seit 1954 gefeiert. J.Joyce selber feierte ihn am

16. Juni 1929 mit ein paar Freunden (u.a. S. Beckett) im Hotel Leopold in der Nähe von Paris.

Seit fast 20 Jahren gibt es den Bloomsday in Berlin.

Andere Bloomsdays in Deutschland finden in Heidelberg, Bonn, Nürnberg, Hannover u.a. statt.

2019, zum 115. Jahrestag, wird es Zeit, dass auch Bielefeld seinen Bloomsday bekommt.

Was passiert am Bielefelder Bloomsday?

Gedacht ist an ein Programm, dass sich über den ganzen Tag verteilt: Er beginnt um 10:00 Uhr mit eine Lesung des 4.Kapitels und dem legendären Frühstück von Leopold Bloom. Im Verlauf des Tages finden an verschiedenen teils ungewöhnlichen Lokalitäten unterschiedliche Lesungen, Performances und Aktionen von Schauspieler*Innen, Musiker*Innen,  und bildenden Künstler*Innen zu ausgewählten Kapiteln aus "Ulysses" statt. Der Tag endet in der Nacht mit dem Schlussmonolog von Molly Bloom - dem 18. Kapitel "Penelope". 

Unsere Kooperationspartner und Unterstützer sind: 

Kulturamt Bielefeld, Theater-und Konzertfreunde Bielefeld, Die Literarische Gesellschaft Bielefeld, Theater Bielefeld, Theaterlabor Bielefeld e.V., Sozialwerk der Freimaurer, Lichtwerk, Theaterwerkstatt Bethel, Buchhandlung Eulenspiegel und Irish Pub.